Rosenkranz und Güldenstern, zwei Nebenfiguren in „Hamlet“, die von Claudius und Gertrude auf ihren alten Bekannten, den Prinzen, angesetzt werden, macht Stoppard zu den Hauptrollen seiner Komödie. Die Handlung von Shakespeares bekanntester Tragödie wird aus ihrem Blickwinkel neu erzählt. Für viel Komik sorgt dabei die Tatsache, daß Ros und Gül mit der Einschätzung der Vorgänge völlig überfordert sind. Sie vermögen weder dem Verhalten Hamlets noch ihrem eigenen wechselhaften Schicksal einen Sinn abzugewinnen.
Bereits in diesem frühen Stück, das seinen Durchbruch bedeutete, spielt Stoppard virtuos mit verschiedenen Realitätsebenen. 1990 hat er es selbst verfilmt, ein Debüt, für das er bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet wurde.
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
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Stück in 3 Akten